PumaPuma-Werk Lauterjung & Sohn wurde vor über 230 Jahren gegründet und ist ein ursprüngliches Familienunternehmen mit nun etwa 50 Mitarbeitern. Die Firma spezialisierte sich sehr früh auf die Herstellung von Jagd-, Angel- und Sportmessern, die in der ganzen Welt zu Berühmtheit gelangten.

Im Jahre 1769 registrierte Johann Wilhelm Lauterjung das Warenzeichen Puma im Handelsregister in Solingen mit dem Markenzeichen der charakteristisch gestalteten Großkatze. Dies war noch vor der Zeit der französischen Revolution und den Dampfmaschinen.

Mit seinem Sohn, Johann Wilhelm Lauterjung (1755-1820) und seinem Enkel, Nathanael Lauterjung (1784-1839) folgte eine harte Zeit im „Kotten“, der Werkstatt an dem Fluß mit Namen Wupper. Hier wurden die weltbekannten Messer auf natürlichen Schleifsteinen hergestellt, die noch von der Wasserkraft angetrieben wurden.

Die Erfindung der Dampfmaschine veränderte auch die Struktur der Stahl- und Messerindustrie, und die ersten Firmen ließen sich nun im Zentrum von Solingen nieder. Dies tat auch der Großenkel, Nathanael Lauterjung (1815-1865).

Die Firma wuchs sehr schnell und Nathanael’s Sohn, Ernst Otto Lauterjung (1855-1931) baute die erste kleine Fabrik. Damals wurden unter Nutzung der Wasserkraft der Wupper, auf Naturschleifsteinen Klingen für Rasier- und Taschenmesser, Haarscheren oder Hirschfänger und Säbel geschliffen.

Die Familie begann mit der Erstellung eines wunderschönen handgemalten Kataloges.

Nach dem ersten Weltkrieg traten die Söhne Eugen Lauterjung (1883-1969) und Franz Lauterjung (1888-1976) in die Firma ein und unterstützten ihren Vater. Keiner der beiden war ein Handwerker, denn sie waren Kaufleute, unter deren Engagement der Export weiter erfolgreich ausgebaut werden konnte. 1920 bauten sie eine neue und größere Fabrik, im Herzen von Solingen.

Puma hatte somit zwei Produktionsstätten mit neuesten Maschinen und Technik, um nun die Produktion von Stahlwaren in höchster Qualität voran zu treiben.

Nach der, für die Messerproduktion entscheidenden Einführung der Dampfmaschine und dem später ersehnten Ende des zweiten Weltkrieges gab es ein weiteres einschneidendes Ereignis für die Puma-Werke.

Oswald von Frankenberg und Ludwigsdorf (1915-1986) wurde Mitarbeiter im Puma-Werk. Dies war die Basis für den heute weltweiten erfolg der Puma-Jagdmesser. Er war ein erfahrener Jäger, der die entscheidende Wende „weg von Haushaltsmessern hin zu praxisorientierten Jagd-, Angler- und Gebrauchsmessern“ einleitete. In Kooperation mit deutschen und ausländischen Jagdexperten entstanden Messer, die aufgrund ihrer durchdachten, praxisnahen Konzeption noch heuet einen weltweiten legendären Ruf besitzen.

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